Helmsand ist eine unbewohnte ehemalige Hallig in der Meldorfer Bucht im schleswig-holsteinischen Kreis Dithmarschen. Sie ist mit dem Festland im Osten durch einen 1500 Meter langen Steindamm verbunden und gehört zur Gemeinde Elpersbüttel. Elpersbüttel hat ca. 850 Einwohner und eine Fläche von etwa 3.000 Hektar.

Im Rahmen von Küstenschutzarbeiten wurde Helmsand in den 1930ern erst durch einen Buhnen– und später einen Steindamm mit dem Festland verbunden. Durch die Landzuwächse in Verbindung mit dem Dammbau ist der Charakter einer Insel zwischenzeitlich verloren gegangen. Auf der Südseite sind mittlerweile große Salzwiesen entstanden. Auf der Nordseite hingegen haben sich bisher nur wenige Pflanzen ansiedeln können, da dort die Strömung zu stark ist. Reste einer 600-mm-Schmalspur-Lorenbahn, die vom Amt für Küstenschutz betrieben wurde und vom Festland auf die damalige Insel führte, sind 2011 noch erkennbar.[3]

Helmsand liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und darf als Vogelschutzgebiet nur unter Auflagen betreten werden. Der Damm ist ganzjährig zugänglich; die Hallig Helmsand ist jedoch vom 1. April bis 31. Juli in der Brutzeit der Seevögel für Besucher gesperrt.

Südwestlich des Prielsystems können bei Ebbe gelegentlich ruhende Seehunde beobachtet werden.

Hallig Helmsand auf Reisen: Das Wattenmeer verändert sich ständig. Das zeigt auch die Geschichte der Hallig Helmsand. Im 16. Jahrhundert lag Alt-Helmsand in der Nähe von Büsum, verlor in Sturmfluten viel Land und ging unter. Im 17. Jahrhundert bildete sich die Hallig an anderer Stelle neu. Die heutige Hallig Helmsand. Auch sie war und ist nicht beständig, sondern wurde im Laufe der Jahrhunderte mal größer und mal wieder kleiner.

Quelle: Wikipedia

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